ORS Service GmbH

Muthgasse 36

1190 Wien

T +43 1 890 6666

F +43 1 890 6666 950

 

info@orsservice.at

www.orsservice.at

 

FN 364668 b

Handelsgericht Wien

Die ORS zieht Bilanz 2017

Mag. Wilhelm Brunner, Geschäftsführer der ORS Service GmbH, zieht eine positive Bilanz über das Geschäftsjahr 2017: „Das vergangene Jahr hat nach den besonderen Herausforderungen der Jahre 2015 und 2016 wieder eine weitestgehende Normalisierung unseres Arbeitsumfelds gebracht“. 

 

Die ORS SERVICE GmbH ist als Dienstleister und Partner des Innenministeriums im Bereich der Betreuung von Asylwerbern tätig. Durch außenpolitische Umstände kamen 2017 deutlich weniger Asylwerber nach Österreich. Während im Jahr 2016 noch 42.285 Asylanträge gestellt wurden, sank diese Zahl 2017 um 18.989 auf 24.296 - ein Rückgang von 43%. Dieser Wert liegt jedoch immer noch knapp 40% über dem Stand von 2012, dem Jahr in dem ORS seine Tätigkeit in Österreich aufgenommen hat. Damit korrelierend sank natürlich auch der Umsatz (um 18% auf 68 Mio.) und der Gewinn (um 29% auf 1,9 Mio.). Dazu Brunner: „Mit einer Umsatzrendite von nur 2,8% beweisen wir erneut, dass uns die Qualität unserer Arbeit wichtiger ist, als momentane Gewinnmaximierung. Ich bin sehr froh darüber, dass die ethische Verpflichtung unserer Arbeit in der gesamten ORS-Gruppe nicht nur anerkannt, sondern aktiv unterstützt wird!“.

 

„Mit dem Sinken der Zahl der Asylsuchenden geht leider ein sehr unerfreulicher Aspekt unserer Arbeit einher“, weist Brunner auf die besondere Verantwortung der ORS als Arbeitgeber hin. Die Auslastung der betreuten Einrichtungen ging nämlich ebenfalls entsprechend zurück, sodass das Bundesministerium für Inneres im Laufe des Jahres 2017 insgesamt acht Betriebsstellen schließen ließ und für Februar 2018 die Schließung von sechs weiteren Betreuungseinrichtungen bekannt gab. Der im Zuge dieser Schließungen notwendig gewordene Personalabbau wurde mit dem größtmöglichen Schutz der Arbeitnehmerrechte begleitet. 

 

„Mit dem Betriebsrat gemeinsam gelang uns der Beschluss eines Sozialplans, der durch zusätzliche Zahlungen an die betroffenen Mitarbeiter/-innen die leider unvermeidbaren Kündigungen sozial verträglicher macht“, erklärt Brunner. Nicht gespart wurde außerdem bei der internen Qualitätsoffensive, der sich die ganze ORS-Gruppe verpflichtet sieht: So gelang es nicht nur, die ISO 9001 Zertifizierung zu erneuern, sondern auch erstmals alle fünf Großküchen nach dem HACCP-Standard zu zertifizieren.

 

Für das Jahr 2018 rechnet Brunner mit einer weiteren Stabilisierung und zeigt sich für jede Entwicklung gerüstet: „In den vergangenen sechs Jahren hat die ORS in allen, teilweise extrem fordernden Situationen ihre Verlässlichkeit und ihre Flexibilität bewiesen. Ich bin stolz auf die hervorragende Arbeit, die wir zum Wohle der Asylwerbenden gleichermaßen wie zum Nutzen der Republik Österreich erbringen!“