ORS Service GmbH

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Handelsgericht Wien

 

Die ORS Service GmbH

betreut im Auftrag der Republik Österreich seit 2012 alle Asylsuchenden, die sich in Bundesbetreuung befinden. Darüber hinaus betreiben wir auch einzelne Betreuungseinrichtungen im Auftrag verschiedener Bundesländer.  

 

Wir garantieren zuverlässige, qualitativ höchstwertige, zugleich effiziente und zertifizierte Betreuung der uns anvertrauten Asylsuchenden und setzen dafür über 600 MitarbeiterInnen in den Bereichen Sozialarbeit, psychologische und medizinische Betreuung, Gastronomie, Facility Management und Weiterbildung ein.   

 

Als wirtschaftlich orientiertes Unternehmen garantieren wir nicht nur politische und religiöse Neutralität, sondern natürlich auch höchste Effizienz in der Verwendung öffentlicher Mittel. Deshalb bieten wir bestimmte Tätigkeitsfelder wie z.B. die Rechtsberatung der Asylsuchenden nicht an, um Interessenskonflikte mit unserem Auftraggeber, der Republik Österreich, von Anfang an auszuschließen.  

 

Aus unserem Betreuungsalltag:

Do

26

Mär

2020

Updates aus der Quarantäne

ORS Österreich Geschäftsführer Wilhelm Brunner besuchte heute die unter Quarantäne stehende Betreuungseinrichtung in Bergheim und brachte eine neue Ladung Atemschutzmasken für unsere MitarbeiterInnen und AsylwerberInnen vorbei. Ein großes Dankeschön an die ORS-Belegschaft für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit!

Aus der ebenfalls unter Quarantäne stehenden Betreuungseinrichtung in Traiskirchen erreichen uns inzwischen Bilder, die zeigen wie sich die Bewohner in dieser besondere Situation verhalten. Nachdem nur mehr kleine Gruppen gleichzeitig den Speisesaal betreten dürfen, kommt es manchmal zu einer Warteschlange. Es war viel Überzeugungsarbeit und Information in vielen verschiedenen Sprachen notwendig, um Verständnis für die Maßnahmen zu erreichen. Gratulation an das hervorragende ORS-Team!

Mo

23

Mär

2020

Coronafall in Traiskirchen

Leider wurde nunmehr die ersten beiden positiven Testergebnisse von Bewohnern der Einrichtung in Traiskirchen übermittelt. Betroffene werden grundsätzlich in einem eigenen Gebäude isoliert. Die Amtsärztin hat außerdem eine eingehende Umgebungsuntersuchung angeordnet, wodurch weitere Personen die nicht positiv getestet wurden, vorsichtshalber ebenfalls isoliert werden. 

Mo

23

Mär

2020

Quarantäne in Bergheim

Vergangene Woche wurde der erste Asylwerber in ORS-Betreuung positiv auf den Corona-Virus getestet. In der Folge wurde die gesamte Betreuungsstelle in Bergheim von der Bezirkshauptmannschaft unter Quarantäne gestellt. Das wichtigste zuerst: Dem betroffenen Mann geht es den Umständen entsprechend gut!

 

Seit Ende Dezember ist der Betroffene bereits in unserer Betreuung und hat sich definitiv nicht auf der Flucht oder in seiner Heimat angesteckt. Dazu ist die Inkubationszeit zu kurz und er hätte schon viel früher Symptome bekommen. Er wurde isoliert und steht damit unter Quarantäne. Nach dem anfänglichen Fieber ist er seit Tagen fieberfrei und fühlt sich „gut“.

Sein unmittelbares Umfeld in der Unterkunft - wurde ebenfalls innerhalb der Quarantäne zusätzlich isoliert.


Wie ändert sich der Flüchtlingsalltag unter Corona-Vid

Für unsere MitarbeiterInnen bedeutet diese Situation natürlich eine enorme Belastung! Sie müssen sicherstellen, dass die AsylwerberInnen den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5m zueinander einhalten. Dafür wurde die Essensausgabe im Speisesaal auf mehrere Stunden erweitert, damit in kleineren Gruppen gegessen werden kann.

Weil den Bewohnern das Verlassen des Hauses verboten ist, mussten Müllsammelstellen im Erdgeschoss errichtet und neue Raucherzonen eingerichtet werden. Auch hier müssen unsere MitarbeiterInnen ständig kontrollieren, dass der Abstand eingehalten wird. Als besonders aufwändig erweist sich aber das Fiebermessen. Zwei Mal muss aufgrund der behördlichen Auflagen jeder/m BewohnerIn die Temperatur gemessen werden. Am Wichtigsten jedoch sind die Gespräche mit jeder/m einzelnen BewohnerIn. Nur dadurch lässt sich die Angst besiegen, die sich verständlicherweise in der Unterkunft ausgebreitet hat. 

 

Wir bedanken uns nicht nur bei unseren MitarbeiterInnen in Bergheim, sondern bei allen in ganz Österreich dafür, dass sie mit ganzem Herzblut nach wie vor für jene da sind, die ohne sie vergessen werden würden!

 

Mo

16

Mär

2020

#beatthevirus

In unseren Flüchtlingsbetreuungseinrichtungen leben viele Menschen auf engem Raum. Die Befolgung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus ist deswegen besonders wichtig. Wir erklären den Bewohnern deswegen  alle Verhaltensweisen persönlich und in Aushängen in ihrer Muttersprache. Denn nur wenn jemand die Gefahr versteht, wird er sich auch im privaten an die Vorschriften halten. 

Auch wenn es wahrscheinlich nicht so bleiben wird: Wir sind stolz darauf, bis heute keinen einzigen Coronafall in unseren Einrichtungen zu haben!

 

Über unsere Arbeit:

Einen einmaligen Einblick in unsere Arbeit vermitteln diese Publikationen: 

 

Wer in der Schweiz um Asyl anklopft, hat bereits eine lange Reise hinter sich und eine schwierige Geschichte auf dem Buckel. Doch ausruhen können sich die Asylsuchenden nicht. Die nächste Herausforderung wartet: die Integration. Im Kanton Freiburg zeigt die ORS, wie sie die ankommenden Menschen auf der nächsten Etappe ihres Weges begleitet.

 

In der Schweiz leben über 56 000 anerkannte Flüchtlinge. Die meisten ohne Job. Das kostet die Öffentlichkeit einen Haufen Geld, die Wirtschaft potenzielle Arbeitskräfte und die betroffenen Menschen einen Teil ihrer Selbstachtung, weil sie nicht für ihr eigenes Leben aufkommen können. Hätten mehr eine Arbeit, könnten alle profitieren.

 

Der Aufbau einer Asylunterkunft, das klingt zunächst wie die Bändigung eines Papiertigers: Leistungsvorgaben, Prozesse, Qualitätsmanagement. Dabei geht es doch darum, geflüchtete Menschen möglichst gut zu betreuen. Das stimmt, und genau deshalb braucht es neben Sozialkompetenz auch Effizienz – und viel Laufarbeit wie das Beispiel von Sigmaringen zeigt.

ORS Gruppe publiziert Geschäftsbericht:

Erstmals in der Unternehmensgeschichte veröffentlicht die ORS Gruppe einen Geschäftsbericht. Er gibt Einblicke in das sich stark im Wandel befindende Tätigkeitsgebiet und vermittelt rückblickend Eindrücke aus unserer Arbeit, ohne dabei auf Ausblicke in die Zukunft zu verzichten.