ORS Service GmbH

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Handelsgericht Wien

 

Die ORS ist Partnerin des ICMPD:

Die ORS ist mehrfach zertifiziert:

9 Jahre ORS in Österreich - eine Erfolgsgeschichte

Die ORS Service GmbH

betreut im Auftrag der Republik Österreich seit 2012 alle Asylsuchenden, die sich in Bundesbetreuung befinden. Darüber hinaus betreiben wir auch einzelne Betreuungseinrichtungen im Auftrag verschiedener Bundesländer.  

 

Wir garantieren zuverlässige, qualitativ höchstwertige, zugleich effiziente und zertifizierte Betreuung der uns anvertrauten Asylsuchenden und setzen dafür über 600 MitarbeiterInnen in den Bereichen Sozialarbeit, psychologische und medizinische Betreuung, Gastronomie, Facility Management und Weiterbildung ein.   

 

Als wirtschaftlich orientiertes Unternehmen garantieren wir nicht nur politische und religiöse Neutralität, sondern natürlich auch höchste Effizienz in der Verwendung öffentlicher Mittel. Deshalb bieten wir bestimmte Tätigkeitsfelder wie z.B. die Rechtsberatung der Asylsuchenden nicht an, um Interessenskonflikte mit unserem Auftraggeber, der Republik Österreich, von Anfang an auszuschließen.  

 

Aus unserem Betreuungsalltag:

Do

25

Jun

2020

Mit Tests gegen Clusterbildung

Die zweite Welle ist momentan in aller Munde und wie auch schon vor der ersten Welle tun wir bei ORS alles, um eine Ausbreitung von COVID19 zu verhindern. Gruppenunterkünfte wie die von ORS betreuten Flüchtlingsbetreuungseinrichtungen sind angesichts aller Arten von ansteckenden Krankheiten besonders gefährdet , deshalb gehen wir kein Risiko ein.

 

Zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen für Social Distancing und Hygiene (siehe Beitrag weiter unten) stellen wir mit einem intensiven Testprogramm sicher, dass es zu keiner Clusterbildung kommt:

 

  • Jede neu ankommende Person wird zunächst in einem Quarantänebereich untergebracht
  • Am nächsten Werktag erfolgt ein Test auf COVID19, die Quarantäne bleibt aufrecht
  • Nach 8 Tagen erfolgt ein zweiter Corona-Test
  • Erst wenn beide Tests negativ waren, wird der/die Asylsuchende in eine dauerhafte Unterkunft gebracht.
  • Vor jeder Verlegung in eine andere Betreuungseinrichtung oder in die Landesbetreuung wird erneut getestet.

 

 

Durch dieses lückenlose Testprogramm scheinen natürlich häufiger positive Coronafälle auf, als wenn nur nach dem Auftreten von Symptomen getestet wird, wir verhindern damit aber aktiv die Clusterbildung und sorgen so für die Sicherheit unserer KlientInnen.

Mi

10

Jun

2020

ORS beim Delphi Forum

Unserem Geschäftsführer der ORS Österreich, Mag. Wilhelm Brunner wurde die Ehre zuteil, zum Delphi Economic Forum eingeladen zu werden. Zusammen mit dem stv. Minister für Migration und Asyl, Georgis Koumoutsakos, dem Generalsekretär für die Asyl-Grundversorgung, Manos Logothetis, dem Chef von IOM Griechenland, Gianluca Rocco und dem stv. Leiter der European Stability Initiative, Kristof Bender wird die Frage "HUMAN RIGHTS AND THE PULL-FACTOR: TREATING REFUGEES IN A POST-COVID WORLD" diskutiert. 

Coronabedingt findet das Forum heuer online statt, was Ihnen die Möglichkeit gibt, live dabei zu sein:

Wann: Donnerstag, 11. Juni 2020 um 8:45 Uhr

Wo: https://2020delphiforum.gr

Mi

20

Mai

2020

Neuer CoVID19 Fall in Traiskirchen: Es ist noch nicht vorbei!

Update: Das Massenscreening von annähernd 700 Personen (AsylwerberInnen und MitarbeiterInnen) hat ergeben, dass KEIN weiterer Coronafall vorliegt.

 

Während sich das Leben in Österreich langsam wieder in Richtung Normalität entwickelt, müssen unsere SozialarbeiterInnen in den Betreuungseinrichtungen weiterhin die Einhaltung der social-distancing Regeln und der Maskenpflicht sicherstellen. Keine leichte Aufgabe in der allgemeinen Aufbruchstimmung. Der gestern in unserer Betreuungseinrichtung in Traiskirchen aufgetretene Fall einer neuerlichen Corona-Infektion zeigt uns leider deutlich: Es ist noch nicht vorbei! An jedem Tag können neue Fälle auftreten und sich insbesondere in allen Gemeinschaftsunterkünften wie Flüchtlings- oder Altersheimen schnell ausbreiten.

 

Alles was man dagegen tun kann, wird getan! So haben wir nach wie vor

  • in allen Einrichtungen eigene Trakte, Stockwerke oder ganze Gebäude für die Absonderung aller Personen reserviert, die Symptome zeigen. 
  • Bis zum Eintreffen negativer Testergebnisse werden auch diesen Menschen nahestehende Personen (Familie, Zimmermitbewohner) in eigene Bereiche übersiedelt. 
  • Beim Betreten jeder Einrichtung wird vom Torposten Fieber gemessen.
  • Unsere Arztstationen mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal untersuchen jeden Verdachtsfall und sind in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden. 
  • Wenn ein positiver Coronafall auftritt, erstellen wir mithilfe von Dolmetschern sofort ein umfangreiches Kontaktprofil der betroffenen Person, um den Behörden wirksames Containment zu ermöglichen.
  • Die Essenszeiten wurden ausgeweitet und der Zugang zu den Speisesälen unserer Betreuungseinrichtungen erfolgt gestaffelt, sodass das Einhalten der Abstandsregeln auch beim Essen möglich ist. 
  • Beim Verlassen des Zimmers gilt auf dem gesamten Areal aller Einrichtungen eine umfassende Maskenpflicht für AsylwerberInnen und MitarbeiterInnen.
  • Die bestehende Schutzausrüstung für Asylsuchende besteht aus Masken, die flächendeckend und in ausreichender Anzahl allen Asylsuchenden zur Verfügung stehen. Das Betreuungspersonal wurde mit Gesichtsvisieren ausgestattet und MitarbeiterInnen in den Arztstationen und Isolierbereichen verwenden zusätzlich noch FFP2-Schutzmasken und Schutzanzüge.
  • Die AsylwerberInnen werden von unseren SozialarbeiterInnen laufend, intensiv und individuell über die Gefahren des Coronavirus aufgeklärt und zur Befolgung der Abstands- und Hygieneregeln angehalten. Dies stellt momentan eine besondere Herausforderung dar, weil dadurch das üblicherweise gesellig gefeierte Fastenbrechen im laufenden Ramadan stark eingeschränkt wird.
  • Unsere PsychologInnen leisten mehrsprachige Hilfe und bekämpfen die Verunsicherung, die viele AsylwerberInnen verständlicherweise verspüren. 
  • Um größeres Verständnis und bessere Mitwirkung unter den AsylwerberInnen zu erreichen, haben wir Informationsvideos in 11 Sprachen produziert und inzwischen 5 Ausgaben der "Corona Updates", einem gedruckten Informationsblatt mit aktuellen Entwicklungen und Hinweisen zu "fake news", in den 7 gängigsten Sprachen verteilt. Darüber hinaus sind alle Verhaltensregeln mit Piktogrammen und kurzen Erläuterungen ebenfalls in diesen Sprachen plakatiert. 
  • Die Sanitärbereiche sind natürlich in hygienisch einwandfreiem Zustand und nicht erst seit der Coronakrise selbstverständlich immer mit Desinfektionsmittelspender ausgestattet. Desinfektionsmittel stehen zusätzlich an allen Knotenpunkten in den Einrichtungen zur Verfügung. (Diese Klarstellung sollte eigentlich nicht notwendig sein, diverse Falschnachrichten in mehreren Tageszeitungen zwingen uns aber leider dazu.)

All diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass bislang in unseren Betreuungseinrichtungen in ganz Österreich nur 14 Personen positiv auf den Coronavirus getestet wurden. Die gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde entworfenen Maßnahmen haben dazu beigetragen, die weitere Ausbreitung des Virus zu reduzieren. Einerseits kann aber niemand die permanente Einhaltung der Verhaltensregeln durch hunderte Personen garantieren und andererseits verläuft die Infektion sehr oft ohne Symptome, deshalb sind wir (und waren wir auch immer) für den Ernstfall gerüstet.

 

Das von der Behörde angekündigte Screening wird wesentlich dazu beitragen, die Cluster-Forschung zu unterstützen und weitere Kenntnisse über das Ausmaß der Infizierten ohne Symptome in unserem Arbeits- und Lebensumfeld zu erhalten.

 

In den vergangenen zwei Monaten haben wir bereits gezeigt, dass wir die Versorgung und Betreuung unserer KlientInnen auch unter den erschwerten Bedingungen einer Quarantäne aufrecht erhalten können. Wir hoffen für die betroffenen AsylwerberInnen und unsere MitarbeiterInnen in Traiskirchen, dass es dieses Mal nicht so lange dauern wird. 

Di

12

Mai

2020

Spenden im Ausmaß von einer Tonne werden für minderjährige Flüchtlinge in Griechenland weit über die Covid19-Pandemie hinaus einen Unterschied machen!

Die ORS-Gruppe und Zeuxis, die griechische Nichtregierungsorganisation, die gefährdeten Menschen wie Opfern von Menschenhandel, Migranten und Alleinerziehenden Unterstützung bietet, haben sich zusammengeschlossen, um minderjährigen Flüchtlingen, die sich derzeit in Griechenland aufhalten, zu helfen.

 

Die Partnerschaft zwischen ORS und Zeuxis führte zu einer Spende von 1 Tonne Waren für minderjährige Mädchen und Jungen, die von Traiskirchen nach Athen verschifft wurden. Die Spende besteht aus verschiedensten Arten von Kleidung wie Hosen und Jacken, Schuhen, Leinen, Kissen und Decken sowie Körperpflege- und Hygieneartikel.

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass es uns gelungen ist, diese lebenswichtigen Güter zu sammeln und nach Griechenland zu senden, wo sie bereits verteilt werden. Wir hoffen, dass dies ein guter Anfang unserer Arbeit zur Unterstützung Griechenlands bei der Betreuung von Flüchtlingen und Migranten aller Altersgruppen sein wird.

 

Bild 1: Ein Teil des ORS Teams in Traiskirchen verabschiedet die Ladung

 

Bild 2: MitarbeiterInnen von Zeuxis nehmen die Spende in Empfang

ORS Gruppe publiziert Geschäftsbericht:

Mit der Veröffentlichung unseres Geschäftsberichts 2019 setzen wir die transparente Informationsstrategie im stark vulnerablen Asylwesen fort. Wir blicken zurück auf ein herausforderndes Geschäftsjahr, das geprägt war von rückläufigen Asylzahlen und Neu-Vergaben von wichtigen Mandaten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Der Blick zurück macht uns stark für die Herausforderungen, die vor uns liegen. 
Wir vermitteln einen Einblick in ein spannendes und vielseitiges Umfeld, bei dem Menschen im Mittelpunkt stehen – sei es als Bewohner einer Unterkunft, als Mitarbeitende oder als Auftraggeber, Lieferant oder Interessent.

   

Über unsere Arbeit:

Einen einmaligen Einblick in unsere Arbeit vermitteln diese Publikationen: 

 

Wer in der Schweiz um Asyl anklopft, hat bereits eine lange Reise hinter sich und eine schwierige Geschichte auf dem Buckel. Doch ausruhen können sich die Asylsuchenden nicht. Die nächste Herausforderung wartet: die Integration. Im Kanton Freiburg zeigt die ORS, wie sie die ankommenden Menschen auf der nächsten Etappe ihres Weges begleitet.

 

In der Schweiz leben über 56 000 anerkannte Flüchtlinge. Die meisten ohne Job. Das kostet die Öffentlichkeit einen Haufen Geld, die Wirtschaft potenzielle Arbeitskräfte und die betroffenen Menschen einen Teil ihrer Selbstachtung, weil sie nicht für ihr eigenes Leben aufkommen können. Hätten mehr eine Arbeit, könnten alle profitieren.

 

Der Aufbau einer Asylunterkunft, das klingt zunächst wie die Bändigung eines Papiertigers: Leistungsvorgaben, Prozesse, Qualitätsmanagement. Dabei geht es doch darum, geflüchtete Menschen möglichst gut zu betreuen. Das stimmt, und genau deshalb braucht es neben Sozialkompetenz auch Effizienz – und viel Laufarbeit wie das Beispiel von Sigmaringen zeigt.