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NEWS

UN-Generalsekretär besucht Gabčíkovo

Innenministerin Mikl-Leitner besucht das slowakische Lager mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Wien/ Gabčíkovo 20.10.2015

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon besucht am Montagnachmittag gemeinsam mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und ihrem slowakischen Amtskollegen Robert Kalinak die Flüchtlingsunterkunft. Die Flüchtlinge sollen in Gabčíkovo bleiben, bis ihr Asylverfahren in Österreich abgeschlossen ist.

 

17 ausgebildete SozialbetreuerInnen, wovon sieben Arabisch sprechen, vier klinische Psychologinnen, eine erfahrene Leiterin der Betreuungseinrichtung bilden das professionelle Team, das derzeit 485 Flüchtlinge aus Syrien betreut. Zwei Drittel davon sind Familien mit Kindern.

 

Der Umfang der Leistungen ist komplett ident mit denen, die in Österreich angeboten werden. So finden derzeit 10 bis 12 Deutschkurse pro Woche statt. Darüber hinaus reicht das Angebot von individuellen Gesprächen, Eingehen auf die spezifische Situation, Workshops, wie beispielsweise Nationengespräche.

 

Die medizinische Versorgung wird durch lokale Ärzte in der Umgebung und durch das Krankenhaus in der Bezirkshauptstadt Dunjaská Streda gewährleistet, das etwas 15 Autominuten entfernt liegt.

 

Die Unterkunft bietet Wohneinheiten für 2-5 Personen mit eigener Nasszelle, getrennter Toilette und Balkon.


Die ORS ist seit 1.1.2012 mit der Betreuung der Flüchtlinge in den Betreuungsstellen des Bundesministeriums beauftragt. Als sozialer Dienstleister beschäftigt ORS mehr als 500 MitarbeiterInnen an 20 Standorten in mehreren Bundesländern im Auftrag des BM.I oder einzelner Bundesländer.

Rückfragehinweis:

 

Stefan Moll-Thissen, Geschäftsführer

Wilhelm Brunner, operativer Leiter Österreich


ORS Service GmbH, Mooslackengasse 17, 1190 Wien

Tel. +43 1 23060 3600

e-mail: medien@orsservice.at

url: www.orsservice.at

 


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Kindestod in Erstaufnahmestelle Traiskirchen

Kinderklinik Mödling bestätigt "Plötzlichen Kindestod"

Wien / Traiskirchen 26.09.2015

Am späten Vormittag wurde heute in Traiskirchen ein sechs Wochen altes Kind von seinem Vater regungslos aufgefunden. Das Kind lag in den Armen der schlafenden Mutter. Die Eltern brachten das Kind sofort in das Feldspital des Roten Kreuzes auf dem Areal der Betreuungseinrichtung. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen waren leider ohne Erfolg. Daraufhin wurde das Kind mit dem Hubschrauber in das KH Mödling geflogen. Der diensthabende Oberarzt hat bestätigt, dass es sich vermutlich um den Fall eines plötzlichen Kindestod handelt. Das Kind (geb. am 12 August 2015) ist mit seiner Familie am 11. September 2015 in Traiskirchen angekommen und wurde am 12. September 2015 erstuntersucht. Die Untersuchung ergab keine besonderen Auffälligkeiten. Es wurden keine weiteren Besuche in der Arztstation vor Ort registriert. 

 

Die Familie war im Haus 1 in einem 4-Bettzimmer untergebracht. Die serbische Familie, die Eltern und ein 3-jähriges Kind, werden vom Psychologischen Notfalldienst betreut.


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Gabčíkovo ist für den Vollbetrieb eingerichtet

Ein professionell ausgebildetes Team und das Betreuungsangebot stehen bereit.

Wien/Gabčíkovo 17.09.2015

16 ausgebildete SozialbetreuerInnen, zwei klinische Psychologinnen, ein Dolmetscher für Arabisch und eine erfahrene Leiterin der Betreuungseinrichtung bilden das professionelle Team, das in den letzten zwei Wochen grundlegend auf einen laufenden, realen Betrieb eingeschult wurde und für den Vollbetrieb mit 500 Asylwerbern ausgerichtet ist. Die medizinische Versorgung wird durch lokale Ärzte in der Umgebung und durch das Krankenhaus in der Bezirkshauptstadt Dunjaská Streda gewährleistet, das etwas 15 Autominuten entfernt liegt.

 

Ein beauftragter Sicherheitsdienst ist für die Zugangskontrollen und für die Einhaltung der Brandschutzregeln zuständig.

 

Der Umfang der Leistungen ist komplett ident mit denen, die in Österreich angeboten werden. Das eigentliche Betreuungsangebot reicht von individuellen Gesprächen, Eingehen auf die spezifische Situation, Deutschkurse und Workshops, wie beispielsweise Nationengespräche.

 

Die Unterkunft bietet Wohneinheiten für 2-5 Personen mit eigener Nasszelle, getrennter Toilette und Balkon.


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Richtigstellung zum ORF-"Report"-Beitrag "Sperrzone Traiskirchen"

Realität wurde verzerrt dargestellt. Das BMI erhielt keine Möglichkeit zur Stellungnahme und sieht sich daher veranlasst, auf die Behauptungen zu reagieren.


Aufgrund der Inhalte der am 1. September ausgestrahlten ORF-Sendung "Report" sieht sich das Bundesministerium für Inneres veranlasst, zu den darin enthaltenen Behauptungen Stellung zu nehmen. Der Beitrag mit dem Titel "Sperrzone Traiskirchen" enthielt Vorwürfe gegen die vom Bund geführte Betreuungs- und Unterbringungsstelle in Traiskirchen. Diese Vorwürfe sind entschieden zurückzuweisen.
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Quelle: www.bmi.gv.at


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ORS überprüft den Bericht von Ärzte ohne Grenzen

Räumliche Rahmenbedingungen diktieren die Umstände der Betreuung

Die ORS Service GmbH (ORS) nimmt Bezug auf den „Bericht zur medizinisch-humanitären Lage im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen“, von Ärzten ohne Grenzen (MSF).

 

Die über Wochen andauernde massive Überbelegung stellt auch für die ärztliche und sonstige Betreuung eine erhebliche Belastung dar. Es war zum Zeitpunkt der Belegung über 1.800 Personen klar, dass keine adäquaten Arbeitsplätze für BetreuerInnen, Ärztinnen, PsychologInnen vorhanden sind und zugunsten des letzten Bettes auch die ärztlichen Behandlungsräume stark begrenzt wurden.

 

Medizinische Sofortmaßnahmen wurden eingeleitet

Gleichzeitig wurden - und werden auch laufend weiter  neue Maßnahmen getroffen, so wurden Notfälle und besonders hilfsbedürftige Klienten gegenüber den üblichen Erstuntersuchungen vorgezogen, besonders gefährdete Patienten werden von mobilen Ärzteteams persönlich in die Arztstation begleitet, schwangere Frauen werden bei Auffälligkeiten sofort ins KH Mödling oder zu einer/m ortsansässige/n GynäkologIn überwiesen, Medikamentenausgaben erfolgen umgehend in der Apotheke, der entsprechende Sozialversicherungs-Nachweis wird nachgebracht, uvm.

 

Standardmäßig werden In einer zentralen Datenbank systematisch  Aufzeichnungen über Krankheitsbilder, Schwangerschaften, Geburten, Unfälle, Todesfälle, etc. erfasst. Dolmetscher für alle Sprachen sind vor Ort.

 

Alle weiteren Details sind unter folgenden Link abzurufen:

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI/_news/BMI.aspx?id=55314B61626959536234413D&page=0&view=1

 

Die Betreuungssituation muss im Kontext mit den räumlichen Rahmenbedingungen gesehen werden. „Wir werden allen Hinweisen und Kritikpunkten nachgehen. Angesichts der großen Anzahl an Flüchtlingen, die sich zurzeit auf dem Gelände aufhalten, bleibt die Versorgung für alle Organisationen eine große Herausforderung“, so Stefan Moll-Thissen, Geschäftsführer der ORS. Die Lösung der Probleme vor Ort hängt unabänderlich an der Lösung der Unterkunfts- und Kapazitätenfrage.“


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ORS überprüft Vorwürfe von amnesty international

Räumliche Rahmenbedingungen diktieren die Umstände der Betreuung

Die ORS Service GmbH (ORS) teilt die Meinung der Kommission von amnesty international (ai) hinsichtlich den unglaublichen Unterbringungsbedingungen in der Betreuungsstelle in Traiskirchen. Eine kurzfristig anberaumte Untersuchung geht jeder einzelnen ai-Kritik nach. Verbesserungen werden sofort umgesetzt, wo dies im Ermessen unserer Betreuung liegt.

 

Der rasante Anstieg des Zustroms von Flüchtlingen ab April/Mai dieses Jahres konnte nicht mehr in den verfügbaren Räumlichkeiten der Betreuungsstelle Ost untergebracht werden. Der Auftraggeber, das Bundesministerium für Inneres (BM.I) beauftragte ORS mit der Räumung aller nur denkbaren Zimmer und Aufenthalts- und Schulungsräume. Auch diese maximale Ausnutzung von Räumlichkeiten zu Ungunsten der Betreuung reichte nach wenigen Wochen nicht mehr aus, Personen wenigstens in einem Bett mit einem Dach über dem Kopf unterzubringen, erläutert Stefan Moll-Thissen, Geschäftsführer der ORS, den Beginn der Einschränkungen.

 

Weniger Raum bedingt weniger Betreuungsmöglichkeiten

Die allgemeine Einschränkung der Betreuung muss man im Kontext mit den räumlichen Gegebenheiten sehen. Es war zum Zeitpunkt der Belegung über 1.800 Personen klar, dass keine adäquaten Arbeitsplätze für BetreuerInnen, Ärztinnen, PsychologInnen vorhanden sind und zugunsten des letzten Bettes auch der letzte TV-Raum aufgegeben werden musste. Das war ein Gebot in dieser Notsituation. Gleichzeitig wurden - und werden auch laufend weiter neue Maßnahmen (z.B. dezentrale Ausgabe von Speisen und Getränken, mobile Kontrolle des Areals, Schutz für Frauen zur Benutzung von Naßzellen) ergriffen , erklärt Moll-Thissen. Dies zeigt, dass man die Betreuungssituation nur im Kontext mit den räumlichen Rahmenbedingungen sehen kann.

 

Die Lösung der Probleme vor Ort hängt damit an der Lösung der Unterkunfts- und Kapazitätsfrage.

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Neue ORS-Jobplattform: www.ors-jobs.com online!

Die ORS hat ab sofort eine neue Jobplattform. Darauf sind die offenen Stellen aus allen Ländern und Sprachregionen abrufbar: aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland.

Die Jobplattform ist direkt via www.ors-jobs.com oder über die Website www.orsservice.at aufrufbar.

 

Was ist neu auf der ORS-Jobplattform?

 

Onlinebewerbung

Sie können sich via Online-Formular direkt auf die jeweilige Stelle bewerben.

 

Informationen zur Tätigkeit bei der ORS

Die ORS stellt sich ausführlich als Arbeitgeberin vor.

 

Informationen über die einzelnen Berufsgruppen

Die Berufe bei der ORS werden in insgesamt neun Kategorien zusammengefasst. Jedes Berufsbild wird mit einem Jobprofil und einem Videoclip vorgestellt.

 

Ergänzende Informationen

Es sind zusätzliche Informationen für diverse Bewerbergruppen (z. B. Spontanbewer-bungen) abrufbar.

 

Die ORS freut sich sehr über die neue Jobplattform. Im Rahmen der Jobprofile und Videoclips sind die einzelnen Berufe erstmalig sehr konkret und lebendig dargestellt: Man erfährt, was es beispielsweise bedeutet, eine Unterkunft zu leiten, begleitet die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter durch den Alltag und erhält spannende Einblicke in die jeweilige Tätigkeit.

 

Erhalten Sie hier einen ersten Einblick in unsere Betreuungsarbeit: ORS – mehr als nur betreuen.

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Neue Hotline für Spenden eingerichtet

Derzeit erreichen uns sehr viele Spendenanfragen. Deshalb haben wir eine Hotline eingerichtet, um Spenden und eventuelle Fragen besser koordinieren zu können. Bitte richten Sie alle Anfragen an:
                                         
Spenden-Hotline:            0699/13231222
Mail-Adresse:                  spenden@orsservice.at

 

Die Hotline ist Montag bis Freitag von 9:00-15:00 Uhr erreichbar. Wir danken Ihnen für Ihre Spendenbereitschaft.



Nähere Auskunft finden hier.

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42.000 LäuferInnen auf 42 km durch Wien

Das war der 32. Wien-Marathon mit drei Staffelteams von ORS

12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in den letzten Monaten auf den Wien-Marathon (www.vienna-marathon.com) vorbereitet. Am Einsatztag lief dann (fast) alles perfekt: 3 Staffeln mit je 4 LäuferInnen waren an ihren Startplätzen und auch die mit ORS-Logo bedruckten Lauf-Shirts waren rechtzeitig aus der Druckerei eingelangt.

 

Nach dem Startschuss dauerte es 30 Minuten bis unsere ersten LäuferInnen über die Startlinie laufen konnten. Die am Übergabeort bereit stehenden zweiten Läufer warteten daher 30 Minuten länger und der eine oder andere hatte wohl schon die Hoffnung auf eine Staffelübergabe verloren. Aber die Geduld hat sich ausgezahlt: alle Startläufer, wie auch alle weiteren ORS-LäuferInnen, übergaben ihre Staffel an den Nächsten bis zum Zieleinlauf. Bravo!

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Auf die gute Nachbarschaft!

Kaum hatte es sich herumgesprochen, dass in Wien Erdberg eine neue Einrichtung zur Betreuung von Asylwerberinnen und Asylwerbern eröffnet werden soll, da haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke schon zusammen gefunden und sich bereit erklärt, diese Menschen in Not tatkräftig zu unterstützen. In Absprache mit ORS wurden Container für Kleiderspenden aufgestellt, die sich in den folgenden Tagen mehr und mehr füllten.

 

Das traditionelle und fröhliche Punschtrinken in der Adventzeit nahmen die Wiener Stadtwerke zum Anlass, um für die Flüchtlinge Geldspenden zu sammeln. So wurde ein komplettes Entertainment-System mit Blu-Ray-Player, Beamer und Boxen gekauft und der Betreuungsstelle Erdberg als Weihnachtsgeschenk übergeben. Es ist schön anzusehen, wie sehr sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung die Wartezeit mit Filmen und Musik verkürzen können und so auch noch die Möglichkeit nützen, auf unterhaltsame Weise ihr Deutsch zu verbessern.

 

ORS bedankt sich im Namen der Asylwerberinnen und Asylwerber recht herzlich beim Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wiener Stadtwerke für die großzügigen Spenden. Allen voran bedanken wir uns auch bei Frau Brigitte Müllner für die unkomplizierte Zusammenarbeit und rasche Umsetzung.

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Der Nikolaus ist da!

Geschäftigkeit im Speisesaal zu ungewohnter Zeit. Ein mysteriöses Plakat im Treppenhaus. Aufgeregte Vorbereitungen und spontan singende Betreuerinnen am Info-Point. Was ist los in der Betreuungsstelle für AsylwerberInnen in Thalham? Ein Fest für Kinder? Die ersten Rufe sind zu hören: „Ich bin auch ein Kind!“

 

Am frühen Nachmittag des 4. Dezember dürfen sich die Menschen in Thalham zum ersten Mal in ihrem Leben über den Besuch des Hl. Nikolaus freuen – ein ganz besonderer Moment der Einkehr im täglichen Kommen und Gehen für die Erwachsenen, ein magischer Moment für die Kinder. Sie haben von der Geschichte des Heiligen Nikolaus gehört, begleiten den hohen Gast mit Winken und Jubel bereits von den Fenstern aus durchs Gelände und die Mutigsten unter den Kleinen begrüßen ihn schon auf dem Treppenabsatz.

 

Wenn die St. GeorgenerInnen, die mit Gitarre und fester Stimme zur Unterstützung des Nikolaus mitgekommen sind, ein Adventlied anstimmen und die beste Schülerin in Thalham die erste Kerze am Adventkranz anzünden darf, leuchten nicht nur die Augen der Kinder – die Mamas und Papas, Omas und Opas strahlen genauso wie die jungen Männer, die hier ein Kind-Sein erleben, das sie nie hatten. 

 

Natürlich hat der Hl. Nikolaus auch einen großen Sack mit Geschenken mitgebracht, für die sich die immer größer werdende Runde mit Applaus und einem fröhlichen Lied bedankt. Mit den besten Wünschen und geteilter Freude verabschiedet sich der Hl. Nikolaus – vielleicht bis zum nächsten Jahr.

 

Durch die gemeinsame Anstrengung der Pfarrei St. Georgen, der Betreuungsorganisation „ORS Service“ und des Caritas-Projekts „Dialog St. Georgen“ ist es wieder einmal gelungen, den Kindern in Thalham Augenblicke der Freude zu schenken und sie an Traditionen und gelebter Nächstenliebe teilhaben zu lassen. Ein ganz besonderes Dankeschön an den Nikolaus für sein überzeugtes und überzeugendes Engagement!

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Halloween in der BS Traiskirchen

So wie viele österreichische Jugendliche machten auch 40 UMFs die Nacht mit den Betreuerinnen Anja und Nora unsicher. Die Küche stellte zahlreiche Kürbisse zur Verfügung, die mit viel Begeisterung und künstlerischem Geschick geschnitzt und mit Süßigkeiten gefüllt wurden. Mit lustigen Masken und Kürbislaternen zogen die jungen Menschen durch Haus 5, es wurde viel geplaudert, gesungen, gescherzt und gelacht. Bei einer Feier mit Musik und Tanz fand schließlich die gruseligste aller Nächte ihren Ausklang.

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Danke für die Spenden - unsere Lager sind voll!

Es ist großartig, dass die Bevölkerung am Schicksal der Flüchtlinge so sehr teilnimmt. Wir freuen uns über die enorme Spendenbereitschaft, die insbesondere nach den Berichten in den verschiedenen Medien eingesetzt hat. Kleidung, Schuhe, Spielsachen, Fahrräder … Ein besonderer Dank gilt unter anderem den Wiener Stadtwerken, die in Rücksprache mit ORS in einer groß angelegten Spendenaktion zahlreiche Gegenstände gesammelt haben. All dies wird den Menschen zusätzlich zu der von ORS zur Verfügung gestellten Ausstattung weiter gegeben.

Erfreulicherweise sind so viele Spenden eingegangen, dass trotz der laufenden Sichtung und Ausgabe an die AsylwerberInnen leider fast keine Lagermöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen.

Sollten auch Sie spenden wollen, dürfen wir Sie deshalb auch an andere Organisationen (z.B. Caritas, Diakonie, Volkshilfe, Ute Bock) verweisen, die ebenfalls Flüchtlinge betreuen. Bitte nehmen Sie mit diesen Organisationen Kontakt auf um abzuklären, ob Sach- bzw. Zeitspenden benötigt werden.

Einsatzmöglichkeiten für freiwillige HelferInnen koordiniert auch das Bundesministerium für Inneres, erreichbar unter der Mailadresse: BMI-III-9-a@bmi.gv.at


Die AsylwerberInnen und ORS bedanken sich recht herzlich bei der Bevölkerung.

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ORS übernimmt Betreuung im Auftrag des Landes Steiermark

Die ORS hat in der Steiermark den ersten Auftrag zur Betreuung von AsylwerberInnen in der Landesbetreuung erhalten.  Zum 1.8.2014 hat die ORS ein bestehendes Quartier in Graz übernommen. In dieser Unterkunft können bis zu 65 AsylwerberInnen, davon 32 Sonderbetreuungsfälle, betreut werden. Die ORS hat alle MitarbeiterInnen vom Vorbetreiber übernommen und einen Mietvertrag mit dem Vermieter abgeschlossen, nachdem die bisherige Betreiberorganisation die Unterkunft auf eigenen Wunsch abgegeben hat. Die Bewohnerzahl und Struktur des Quartiers bleiben unverändert.

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ORS betreut Flüchtlinge in zwei neuen Betreuungsstellen des BM.I

Anfang Juli und August hat das BM.I (Bundesministerium für Inneres) zwei weitere Betreuungsstellen eröffnet. Aufgrund des bestehenden Rahmenvertrags zwischen dem BM.I und der ORS Service GmbH wurde die ORS mit der Grundversorgung der Flüchtlinge in Fieberbunn, Tirol und Gallspach, Oberösterreich beauftragt. Besonders zu erwähnen ist dabei der Standort Gallspach: erstmals realisiert der Bund in Kooperation mit der ORS eine "Sonderbetreuungsstelle" mit dem Ziel der erhöhten Betreuung für Behinderte und Kranke.

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Süße Spende lässt Kinderherzen höher schlagen

Traiskirchen, 01.Juli 2014 –  Der Schokoladenhersteller Müller übergab an die Kinderbetreuung der Betreuungsstelle Ost in Traiskirchen eine im wahrsten Sinne des Wortes süße Spende: hochwertige Schokolade, Schokoeier und andere Süssigkeiten, die Kinderherzen höher schlagen lassen.

 

Der Zentrumsleiter der Betreuungsstelle Traiskirchen und eine Kollegin konnten die Süssigkeiten in einer Filiale bei der Filialleiterin abholen und den Lieferwagen grosszügig befüllen.  Zurück in Traiskirchen wurde ein „Schokoladenfest“ gefeiert. Das Schokoladengeschenk löste bei den Kindern große Freude und Begeisterung aus.

 

Die ORS bedankt sich im Namen der Kinder und ihrer Eltern für die "süße" Aufmerksamkeit!

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2. ORS-Tag

Wien, 24. Mai 2014 – Der zweite ORS-Tag führte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS Österreich durch das schöne Waldviertel und Kamptal.

Der Ausflug begann mit einer lehrreichen Führung durch die Firma Sonnentor, wo alle viel über die Kräfte der Natur erfuhren und mit aromatischen Tees und knusprigen Keksen verköstigt wurden. Nach einem ausgiebigen Mittagessen im Stiftsrestaurant in Zwettl ging die Fahrt weiter zum Renaissanceschloss Rosenburg. Die Weite der liebevoll angelegten Gärten, die beeindruckende Greifvogelschau mit Geiern und Adlern  und die anschließende Führung durch die Burggemächer ermöglichte Einblicke in längst vergangene Zeiten.

Auch das Wetter spielte mit, denn trotz zweifelhafter Prognosen fand die Sonne immer wieder ihren Weg durch die Wolkenwand. Der erlebnisreiche Tag endete mit einem ausgedehnten Abendessen im Schlossgasthof. Die Stunden vergingen wie im Flug, so dass der Heimweg für das Empfinden aller viel zu früh angetreten werden musste.

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So viel Spass macht Backen

Reichenau an der Rax, 11. Dezember 2013 Rechtzeitig vor Weihnachten werden köstliche Leckereien gebacken so beobachtet in der Teeküche der Betreuungsstelle Süd in Reichenau an der Rax.

Normalerweise werden von AsylwerberInnen in der Teeküche regelmäßig nationale Gerichte gekocht. Zusätzlich zur Standard-Verpflegung durch ORS bekommen die AsylwerberInnen die Möglichkeit, ihre eigenen Speisen zuzubereiten. SozialbetreuerInnen besprechen dazu die Einkaufsliste für die Zutaten. Diese werden danach von ORS besorgt und dann geht's los. Wie auch in diesem Bild zu erkennen, macht das Selberbacken richtig Spaß!

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Spenden-Übergabe in der Schopenhauer-Schule

 Traiskirchen, 22. November 2013 Die Schülerinnen und Schüler der Schopenhauer-Schule in Wien 18 sammelten im Rahmen einer großen Aktion Spielsachen für Flüchtlingskinder in der Betreuungsstelle Ost in Traiskirchen.

 

ORS-Betriebsleiter Alex V. übernahm die große Spende persönlich. Wir danken der Direktion der Schule, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern für ihre Großzügigkeit. Gerade zur Weihnachtszeit werden sich die Flüchtlingskinder in Traiskirchen über diese schöne Geste besonders freuen.

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ORS-Lehrgang besucht UNHCR in Wien

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS besuchen das UNHCR in Wien
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS besuchen das UNHCR in Wien

Wien, 15. November 2013 Im Rahmen des Lehrgangs "Interkulturelle Kompetenzen", den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORS aus allen fünf Betreuungsstellen am Interkulturellen Zentrum in Wien besuchen, wurde auch das UNHCR-Büro in der Wiener UNO-City besucht. Derzeit absolvieren 21 Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer diesen Lehrgang, um ihre Kompetenzen im Kommunikationsbereich zu erweitern und zu vertiefen. Die Vortragenden sind in erster Linie externe Experten aus der Sozialbranche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zur erfolgreichen Absolvierung ein Anwesenheitquorum erfüllen und Prüfungen absolvieren.

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Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge besuchen Arnulf-Rainer Museum

Baden, 06. Juni 2013 Arnulf Rainer ist einer der wichtigster zeitgenössischen Maler Österreichs. In Baden bei Wien wurde ihm ein Museum (www.arnulf-rainer-museum.at) gewidmet  nur wenige Kilometer entfernt von der Betreuungsstelle Ost in Traiskirchen.

Auf Einladung des Museums konnten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan, in Begleitung ihrer SozialbetreuerInnen, das Museum besuchen. Die Jugendlichen waren fasziniert von den Werken. Dank einer tollen Führung und Erklärung gelang es, einen Zugang zur modernen Kunst Arnulf Rainer's zu schaffen.

Die ORS bedankt sich bei der Direktion für die Einladung.
(Fotos: © Arnulf Rainer Museum, Kollektiv Kramar)

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Erster Schultag in der Betreuungsstelle Ost

Wien, 15. November 2012 Wer erinnert sich nicht an den aller ersten Schultag? Es ist ein besonderer Tag – und so war es auch heute am 12. November 2012 für die Kinder in der Betreuungsstelle Ost in Traiskirchen. Pünktlich um 8.00h übergaben die Eltern ihre Kinder vor dem Klassenzimmer an die Lehrerinnen. Zur Begrüßung gab es neue Schultaschen bestückt mit Lernmaterialien und natürlich auch eine Schultüte gefüllt mit Süßigkeiten und Früchten.Kurz darauf begann schon der Unterricht. Mit Hilfe von Bildern werden die deutschen Wörter für die Hand, die fünf Finger, die Haut und einiges mehr erarbeitet. Das neue Vokabelheft erweist sich gleich als sehr nützlich. Unterstützt werden die Lehrerinnen (je 2 pro Klasse) von ORS-SozialbetreuerInnen, die durchgehend im Klassenzimmer für Übersetzungshilfe und soziale Unterstützung  sorgen.

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Bezirksvorsteherin Malyar besucht Betreuungsstelle Mitte

Wien, 4. September 2012 – Die Bezirksvorsteherin für den 9. Wiener Gemeindebezirk, Fr. Martina Malyar, besuchte heute die Betreuungsstelle Mitte. Gemeinsam mit dem Vertreter des Bezirksparlaments für Integrationsfragen, Herrn Mag. Norbert Doubek, verschaffte sich die erfahrene Lokal-Politikerin einen eingehenden Eindruck von den Bewohnern, der Unterbringung, den Freizeitmöglichkeiten aber auch den besonderen Herausforderungen in der Betreuung. Die Asylwerber aus Afghanistan haben den Besuchern ein wahres Festmahl mit Speisen aus ihrer Heimat bereitet. Bezirksvorsteherin Malyar, die selbst einen persönlichen Bezug zu Afghanistan hat, freute sich sichtlich über die Speisen und den typischen Milch-Tee. Die gerade stattfindende Routine-Hausversammlung wurde anlässlich des Besuchs kurz für eine Ansprache der Besucher unterbrochen. Die Asylwerber waren überrascht und begeistert über Sprach- und Kulturkenntnisse der Wiener Politikerin. Es folgte eine Dienstbesprechung mit Vertretern des BM.I und der ORS-Geschäftsleitung.

 

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